Alles auf einer Seite

Onepage-Website erstellen

Eine Seite, alle Informationen, ein durchgehender Lesefluss. Für die meisten kleinen Betriebe ist das die richtige Bauform — aber nicht für alle. Hier steht beides.

Klarer LeseflussNur ein LadevorgangEhrliche Grenzen

Was eine Onepage-Website ausmacht

Alle Inhalte stehen untereinander auf einer einzigen Adresse. Die Navigation springt zu Abschnitten derselben Seite, statt neue Seiten zu laden. Für Besucher heißt das: einmal laden, dann nur noch scrollen — kein Warten zwischen Klicks, kein Verirren in einer Menüstruktur.

Diese Bauform hat sich für lokale Betriebe durchgesetzt, weil sie dem tatsächlichen Leseverhalten entspricht. Wer ein Restaurant oder einen Handwerker prüft, liest von oben nach unten und sucht dabei nach drei bis fünf Informationen. Eine Menüstruktur mit acht Punkten macht diesen Weg länger, nicht kürzer.

Reihenfolge

Die Abfolge, die am zuverlässigsten funktioniert

Nicht jede Onepage braucht alle Abschnitte — aber diese Reihenfolge trägt bei fast jedem Betrieb.

SCHRITT 01

Oben: wer, was, wo

In den ersten drei Sekunden muss klar sein, was du machst und in welchem Ort. Dazu ein Knopf für die wichtigste Handlung.

SCHRITT 02

Mitte: Leistungen und Beweis

Was du anbietest, in eigenen Worten. Danach das, was es belegt: Bilder, Referenzen, Zahlen, Stimmen.

SCHRITT 03

Unten: Kontakt ohne Umweg

Formular, Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten. Wer bis hierher gelesen hat, will handeln — nicht suchen.

Die ehrliche Grenze

Wann eine Seite reicht — und wann nicht

Wir verkaufen Onepager. Trotzdem gibt es Fälle, in denen wir davon abraten würden.

Eine Seite genügt

  • Ein klares Angebot für eine Zielgruppe an einem Ort
  • Drei bis acht Leistungen, die zusammengehören
  • Der Zweck ist Kontakt: Anruf, Anfrage, Besuch
  • Wettbewerb vor Ort ist überschaubar

Du brauchst mehrere Seiten

  • Du willst für zehn verschiedene Suchbegriffe einzeln ranken
  • Sehr unterschiedliche Zielgruppen mit gegensätzlichen Fragen
  • Mehrere echte Standorte mit eigenen Teams und Zeiten
  • Regelmäßige Fachbeiträge sind Teil deiner Strategie

Warum das für Google relevant ist

Eine Seite kann bei Google mit genau einem Titel und einer Beschreibung antreten. Wenn ein Elektrobetrieb für „Wallbox installieren“, „Zählerschrank erneuern“ und „Elektro-Notdienst“ gleichzeitig gefunden werden will, konkurrieren diese Themen um dieselbe Adresse — und jede Suche bekommt einen Titel, der nur zu einem Drittel passt.

Für einen Betrieb, dessen Kundschaft ohnehin über den Namen, die Empfehlung oder den Kartendienst kommt, spielt das kaum eine Rolle. Für einen Betrieb, der gezielt über Suchbegriffe wachsen will, ist es die entscheidende Einschränkung. Wir sagen das lieber vor dem Kauf.

Ausführlich mit Beispielen steht der Vergleich im Ratgeber: Onepager oder Mehrseiter.

Fragen zur Bauform

Häufige Fragen zu Onepage-Websites

Ist eine Onepage schlechter für Google?

Nicht grundsätzlich. Eine gut gebaute Seite mit echtem Inhalt rankt für ihr Hauptthema genauso gut wie eine Startseite mit Unterseiten. Die Einschränkung betrifft die Breite: Für viele verschiedene Suchbegriffe braucht man viele Seiten.

Wie lang darf eine Onepage sein?

So lang, wie sie Inhalt hat. 800 bis 1.500 Wörter sind bei lokalen Betrieben üblich und völlig in Ordnung. Zu kurz ist das eigentliche Risiko: Unter etwa 300 Wörtern hat Google zu wenig, um die Seite einzuordnen.

Funktioniert das Menü auf dem Handy?

Ja. Auf kleinen Bildschirmen klappt die Navigation ein und die Sprungziele bleiben erhalten. Da alles auf einer Seite liegt, gibt es beim Springen keine Ladezeit.

Kann ich später auf mehrere Seiten wechseln?

Deine Inhalte kannst du jederzeit exportieren und mitnehmen. Innerhalb von Seitenwirkung ist die Onepage aktuell die einzige Bauform — was das für dich heißt, solltest du vorher abwägen.

Sieh es dir an, bevor du dich entscheidest

Die Vorschau ist deine echte Seite mit deinen Inhalten — nicht eine Vorlage mit Platzhaltern.