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Zeigt auf die IP-Adresse des Servers, der deine Website ausliefert. Das ist die Zeile, die bei einem Umzug geändert wird — meist die einzige.
Zwei Wörter, an denen viele hängen bleiben. Dabei ist der Unterschied schnell erklärt: Das eine ist deine Adresse, das andere dein Grundstück. Alles Weitere in diesem Beitrag folgt aus diesem Bild.
Stell dir deine Website als Ladenlokal vor. Das Hosting ist das Grundstück samt Gebäude: der Computer, auf dem deine Seite liegt und der sie ausliefert, wenn jemand vorbeikommt. Er läuft rund um die Uhr und kostet deshalb laufend Geld — anders als eine Datei auf deinem eigenen Rechner, die nur dann erreichbar wäre, wenn er eingeschaltet ist.
Die Domain ist die Adresse: mein-betrieb.de. Sie sagt nichts darüber aus, wo das Gebäude steht — sie zeigt nur darauf. Deshalb kannst du den Anbieter wechseln und die Adresse behalten, und deshalb ist die Domain das Einzige an deiner Website, das du dauerhaft besitzen solltest.
Das DNS ist das Adressbuch, das beides verbindet. Gibt jemand deine Domain ein, schaut sein Computer im DNS nach, welche Serveradresse dazugehört. Ein Umzug ist deshalb nichts anderes als ein geänderter Eintrag in diesem Adressbuch. Dass er ein paar Stunden braucht, liegt daran, dass weltweit viele Kopien dieses Adressbuchs aktualisiert werden müssen.
HTTPS schließlich ist das Schloss an der Tür: die Verschlüsselung, die dafür sorgt, dass Formulareingaben unterwegs nicht mitgelesen werden. Ohne sie zeigen Browser eine Warnung an — heute ein Muss und kein Extra, für das jemand extra Geld verlangen dürfte.
Und eine vierte Sache gehört in dasselbe Bild, obwohl sie oft vergessen wird: E-Mail. Deine Adresse info@mein-betrieb.de hängt an derselben Domain, wird aber meist von einem anderen Anbieter bereitgestellt als die Website. Deshalb muss man beim Umzug wissen, welche Zeile wofür zuständig ist — sonst ist die Seite umgezogen und die Post kommt nicht mehr an.
| Bestandteil | Übliche Kosten | Wo es anfällt |
|---|---|---|
| .de-Domain | 5–20 € / Jahr | bei deinem Domainanbieter |
| .com-Domain | 10–35 € / Jahr | bei deinem Domainanbieter |
| Einfaches Webhosting | 36–120 € / Jahr | beim Hoster |
| Hosting mit Datenbank und Postfächern | 60–200 € / Jahr | beim Hoster |
| HTTPS-Zertifikat | 0 € | heute überall inklusive |
| Betrieb bei Seitenwirkung | 99 € / Jahr ab dem 2. Jahr | Hosting, Zertifikat, Editor, Formular |
Wenn dir jemand ein HTTPS-Zertifikat für 90 € im Jahr verkaufen will: Für eine normale Unternehmenswebsite braucht es das nicht. Die kostenlosen Zertifikate sind technisch gleichwertig und werden von allen Browsern genauso akzeptiert.
Beim Anbieter siehst du eine Tabelle mit kryptischen Kürzeln. Sechs davon musst du auseinanderhalten können — die anderen brauchst du nie.
Zeigt auf die IP-Adresse des Servers, der deine Website ausliefert. Das ist die Zeile, die bei einem Umzug geändert wird — meist die einzige.
Verweist einen Namen auf einen anderen. Klassisch für www: Damit landet www.mein-betrieb.de dort, wo auch mein-betrieb.de liegt.
Bestimmt, welcher Server deine E-Mails annimmt. Hat mit der Website nichts zu tun — und darf beim Umzug auf keinen Fall gelöscht werden.
Freitextzeilen für Nachweise: Domainbestätigung bei Google, SPF und DKIM gegen Spam-Missbrauch deiner Adresse.
Legt fest, welcher Anbieter das Adressbuch überhaupt führt. Wird diese Zeile geändert, sind alle anderen Einträge auf einen Schlag woanders.
Bestimmt, welche Stellen Zertifikate für deine Domain ausstellen dürfen. Optional, aber sinnvoll — und gelegentlich der Grund, warum HTTPS nicht anspringt.
Der Ablauf ist immer derselbe und dauert normalerweise weniger als einen Tag. Entscheidend ist die Reihenfolge: Erst fertig bauen, dann umschalten.
Vollständig bauen und in der Vorschau prüfen — Texte, Formular, Handyansicht. Die alte Seite bleibt dabei unangetastet online, es merkt niemand etwas.
Vor jeder Änderung die aktuelle Tabelle abfotografieren oder abschreiben. Diese zwei Minuten ersetzen im Fehlerfall eine Stunde Suche.
Beim Domainanbieter den A-Eintrag auf die neue Serveradresse setzen, den www-CNAME entsprechend. MX- und TXT-Zeilen bleiben unverändert stehen.
In der Regel greift die Änderung nach ein bis vier Stunden, spätestens nach 24. In dieser Zeit sehen manche Besucher noch die alte, andere schon die neue Seite — beides funktioniert, nichts ist kaputt.
Seite über die Domain aufrufen, Schloss im Browser kontrollieren, eine Testanfrage über das Formular schicken und prüfen, ob die E-Mail ankommt.
Hatte die alte Seite Unterseiten, die bei Google standen, werden sie auf die passende neue Adresse weitergeleitet. Sonst laufen bestehende Links und Suchergebnisse ins Leere.
Bei Seitenwirkung besteht dein Teil aus Schritt 3. Das Zertifikat für HTTPS wird danach automatisch ausgestellt, und im Kundenbereich siehst du, sobald die Verbindung steht.
Der Name wird einmal gewählt und danach jahrelang am Telefon buchstabiert. Genau daran sollte man ihn messen: Wie oft musst du erklären, wie er geschrieben wird?
Und ein pragmatischer Rat: Registriere die Domain früh, auch wenn die Website erst in einem halben Jahr kommt. Zwölf Euro sind kein Risiko, ein vergebener Wunschname schon.
Hosting-Angebote werben mit Zahlen, die für eine Unternehmenswebsite bedeutungslos sind: unbegrenzter Speicherplatz, hundert Datenbanken, unbegrenzter Datenverkehr. Eine typische Firmenseite mit zwanzig Bildern belegt rund 50 Megabyte und wird ein paar tausend Mal im Monat aufgerufen. Speicherplatz war noch nie das Problem.
Worauf es tatsächlich ankommt, steht selten in der Werbung: Wie schnell antwortet der Server, wenn jemand die Seite aufruft? Werden Sicherungen automatisch angelegt, und kannst du sie selbst zurückspielen? Gibt es einen Ansprechpartner, der auf Deutsch antwortet, wenn am Samstag nichts mehr geht? Steht der Server in der EU, was die Datenschutzerklärung deutlich vereinfacht?
Ein praktischer Hinweis zum Preis: Die beworbenen 1,99 € im Monat gelten fast immer für die ersten zwölf Monate. Danach greift der reguläre Tarif, häufig das Drei- bis Vierfache. Rechne deshalb immer mit dem Preis ab dem zweiten Jahr — bei Domains gilt dieselbe Regel, dort sind Aktionspreise im ersten Jahr ebenfalls üblich.
Wenn du eine fertig betriebene Lösung nutzt, entfällt diese Auswahl vollständig. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen selbst hosten und hosten lassen: nicht der Preis, sondern die Frage, wer nachts wach wird, wenn der Server nicht antwortet.
Ein Anbieterwechsel ist unkompliziert — solange diese Punkte vorher geklärt sind. Danach wird jeder einzelne davon teuer.
Kündige den alten Vertrag erst, wenn die neue Seite läuft und die E-Mails ankommen. Eine überlappende Monatsgebühr ist der günstigste Versicherungsbeitrag, den es gibt.
Ja. Du musst sie nicht umziehen, sondern nur umzeigen lassen — der Eintrag bleibt bei deinem bisherigen Anbieter, verweist aber auf die neue Seite. Das ist der einfachste und sicherste Weg, weil E-Mail und Rechnungen unberührt bleiben.
Sie laufen über den MX-Eintrag und bleiben unberührt, solange nur der A-Eintrag geändert wird. Wichtig ist, dass niemand pauschal alle Einträge ersetzt — dann sind auch die Postfächer nicht mehr erreichbar, obwohl die Mails selbst noch existieren.
Die Registrierung ist bei .de-Domains in wenigen Minuten abgeschlossen. Bis die Adresse weltweit überall auflöst, vergehen meist ein bis vier Stunden. Wird sie noch am selben Tag nicht erreicht, liegt es fast immer am Zwischenspeicher des eigenen Rechners — ein Neustart oder ein anderes Netz zeigt die Wahrheit.
Beim Verbinden bleibt die Domain beim bisherigen Anbieter und zeigt nur woandershin. Beim Umzug wechselt auch die Verwaltung, dafür brauchst du einen Auth-Code. Verbinden reicht in den allermeisten Fällen und ist deutlich weniger fehleranfällig.
Nein. Ein eigener Server lohnt sich ab dem Punkt, an dem eigene Software läuft oder sehr viel Verkehr entsteht. Für eine Unternehmenswebsite ist er teurer, langsamer eingerichtet und in der Wartung deine Aufgabe.
Bei .de-Domains gibt es nach dem Ablauf eine Übergangsphase, in der du sie zurückholen kannst. Danach wird sie frei und kann von jedem registriert werden — auch von Anbietern, die alte Adressen mit Werbeseiten belegen. Hinterleg deshalb eine E-Mail-Adresse beim Anbieter, die du wirklich liest, und stell auf automatische Verlängerung um.
Deine bestehende Adresse bleibt, wo sie ist — du änderst genau einen Eintrag beim Anbieter. Das Zertifikat für HTTPS stellen wir danach automatisch aus.