Wissen für kleine Betriebe

Ratgeber für kleine Betriebe

Acht Anleitungen zu den Fragen, die vor jeder Website stehen — von den Kosten über Google bis zu den Rechtstexten. Ohne Fachjargon, ohne Anmeldung und ohne die Erwartung, dass du am Ende etwas kaufst.

Frei lesbarOhne AnmeldungSelbst geschrieben
Umfang
8 Beiträge, zusammen rund 14.000 Wörter
Lesezeit
8 bis 10 Minuten je Beitrag, keiner baut auf einem anderen auf
Preis
0 €, keine Anmeldung, kein Newsletter als Gegenleistung
Stand
Jeder Beitrag nennt, was zuletzt geprüft wurde — nicht nur wann
Nach Zeitpunkt

Dieselben Beiträge, nach Phase gebündelt

Falls du nicht am Anfang stehst, sondern mittendrin: Hier ist die Sammlung danach sortiert, wann die Frage üblicherweise auftaucht.

Bevor du dich entscheidest

Was eine Website üblicherweise kostet, ob ein Onepager reicht, und was Agentur, Baukasten und Selbermachen jeweils bedeuten. Diese drei Fragen zusammen bestimmen den größten Teil deiner späteren Kosten.

Während du sie baust

Texte, die tatsächlich gelesen werden, und Bilder, die schnell laden. Hier liegt der Unterschied zwischen einer Seite, die es gibt, und einer, aus der Anfragen kommen.

Rund um Domain und Betrieb

Wem eine Domain gehört, was im Hosting steckt und was passiert, wenn du den Anbieter wechselst. Unauffällige Themen, die genau dann teuer werden, wenn man sie übersprungen hat.

Wenn sie online ist

Google-Unternehmensprofil, lokale Sichtbarkeit und die Pflichtangaben, ohne die eine gewerbliche Seite nicht auskommt. Der Teil, den viele unterschätzen, weil die Seite ja schon fertig aussieht.

Reihenfolge

Wenn du ganz am Anfang stehst

Diese drei Beiträge in dieser Reihenfolge — danach weißt du, was du brauchst und was es kostet.

SCHRITT 01

Budget klären

Erst der Rahmen, dann die Auswahl. Der Kostenbeitrag zeigt die üblichen Spannen samt der laufenden Posten, die in Angeboten gern fehlen.

SCHRITT 02

Umfang festlegen

Eine Seite oder mehrere? Das entscheidet sich an deinen Suchbegriffen, nicht am Geschmack — und es entscheidet über den halben Aufwand.

SCHRITT 03

Sichtbarkeit einplanen

Wer erst nach dem Start über Google nachdenkt, baut zweimal. Die Grundlagen kosten am Anfang fast nichts.

Warum wir das aufschreiben, statt es zu verkaufen

Die meisten Fragen rund um eine Website sind keine Geschmacksfragen, sondern Wissenslücken: Was kostet das üblicherweise, wem gehört die Domain, brauche ich ein Cookie-Banner, wie viele Seiten sind sinnvoll. Wer darauf keine Antwort bekommt, entscheidet aus dem Bauch — und zahlt dafür oft mehr, als nötig wäre.

Diese Beiträge beantworten solche Fragen so, wie wir sie am Telefon beantworten würden: mit Zahlen, mit Beispielen und mit dem Hinweis, wann unser eigenes Produkt nicht die richtige Wahl ist. Das steht auch dort, wo es uns nicht nützt — etwa im Vergleich Onepager oder Mehrseiter, der offen benennt, wofür ein Onepager zu wenig ist.

Der Maßstab dafür ist unbequem und einfach zugleich: Jeder Text muss auch dann etwas wert sein, wenn du niemals bei uns kaufst. Ein Ratgeber, der ohne das eigene Produkt nutzlos wäre, ist keiner — er ist eine Broschüre mit Überschriften.

Wie diese Beiträge entstehen und geprüft werden

Geschrieben werden sie von uns selbst, nicht von einer Textagentur und nicht aus einer Themenliste eines Werkzeugs zur Suchbegriffsrecherche. Die Themen stammen aus Gesprächen mit Betrieben, die vor derselben Entscheidung standen — deshalb behandelt jeder Beitrag eine Frage, die uns tatsächlich mehrfach gestellt wurde.

  • Zahlen statt Einschätzungen. Preisspannen, Fristen und Zeitangaben stammen aus dem, was wir am Markt sehen. Wo etwas geschätzt ist, steht es als Schätzung da.
  • Beispiele statt Beispielhaftes. Rechenwege sind vollständig nachvollziehbar aufgeschrieben, damit du sie mit deinen eigenen Zahlen wiederholen kannst.
  • Keine bezahlten Empfehlungen. Kein Beitrag enthält Werbeplätze, Provisionslinks oder Nennungen, für die jemand bezahlt hat.
  • Sichtbarer Prüfstand. Am Ende jedes Beitrags steht, was zuletzt geprüft wurde. Ein Datum allein behauptet Pflege; ein Satz dazu belegt sie.

Überarbeitet wird, sobald sich etwas ändert: Preise, Rechtslage, Vorgehen bei Google. Ein vier Jahre alter Text über Cookie-Banner ist schlechter als gar keiner — deshalb nehmen wir lieber einen Beitrag heraus, als ihn veralten zu lassen.

Alle Fragen geklärt?

Dann probier es aus. Du siehst deine fertige Seite, bevor irgendetwas kostet.