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„Hochzeitsfotograf“ plus Region bei Google oder Instagram. In dieser Phase werden fünf bis zehn Seiten geöffnet und grob sortiert.
Brautpaare vergleichen fünf bis zehn Fotograf:innen und entscheiden emotional. Deine Seite muss zwei Dinge gleichzeitig können: berühren und den Preis nennen.

Meist zwölf bis achtzehn Monate vor dem Termin — und fast immer nach demselben Muster.
„Hochzeitsfotograf“ plus Region bei Google oder Instagram. In dieser Phase werden fünf bis zehn Seiten geöffnet und grob sortiert.
Jetzt zählt eine vollständige Reportage, nicht die zehn besten Einzelbilder. Brautpaare wollen sehen, wie ein ganzer Tag bei dir aussieht.
Zwei bis drei bleiben übrig. Wer jetzt Preis und Verfügbarkeit auf der Seite hat, bekommt die Anfrage — die anderen bekommen die Rückfrage.
Vom Getting Ready bis zum Tanz. Genau eine Hochzeit von Anfang bis Ende sagt mehr als 50 Höhepunkte aus 50 Feiern.
Termine liegen ein Jahr im Voraus. Ein Hinweis, welche Saison noch offen ist, spart beiden Seiten den ersten Mailwechsel.
Brautpaare haben ein Budget und suchen danach. Ohne Preis fällst du aus dem Vergleich, bevor du überhaupt darin warst.
Was passiert bei Krankheit? Wer diese Frage vorwegnimmt, wirkt professionell — sie kommt sonst ohnehin.
Anders als bei Auftragsfotografie steht am Anfang kein Problem, sondern ein Gefühl. Trotzdem wird sehr konkret getippt.
Nicht jedes Paar heiratet groß. Wer auch die kleinen Formate benennt, wird von Paaren gefunden, die sich für eine Reportage zu klein fühlen.
Region und Stil zusammen, oft mit Preisfrage und Jahreszahl.
„Ohne Posing“, „natürlich“, „ungestellt“ sind echte Suchbegriffe. Wer seinen Arbeitsstil in solchen Worten beschreibt, wird von genau den Paaren gefunden, zu denen er passt.
Die übliche Portfolioseite zeigt Höhepunkte. Genau das hilft bei der Entscheidung am wenigsten.
Große Flächen, wenig Rahmen, kein Text über den Bildern — damit die Reportage die Aufmerksamkeit bekommt.





Kaum ein Thema sorgt in der Hochzeitsfotografie für mehr Missverständnisse als die Frage, welche Bilder du zeigen darfst. Für dich ist es das Portfolio, aus dem die nächsten Buchungen kommen; für das Paar ist es der privateste Tag seines Lebens, an dem auch Gäste zu sehen sind.
Beides lässt sich vereinbaren, aber nur, wenn es vor der Buchung angesprochen wird. Ein kurzer Absatz auf der Seite reicht: dass du ausgewählte Bilder für Portfolio und Instagram nutzen möchtest, dass das Paar widersprechen kann, und dass Aufnahmen mit Gästen auf Wunsch außen vor bleiben.
Der Nebeneffekt ist größer, als man denkt: Wer diese Frage von sich aus stellt, wirkt nicht nur rechtlich sauber, sondern rücksichtsvoll. Genau das ist die Eigenschaft, nach der Brautpaare bei der Auswahl eigentlich suchen — sie können sie nur schlecht benennen.
Der häufigste Mailwechsel in dieser Branche besteht aus zwei Nachrichten, die beide nichts bringen: „Sind Sie am 12. Juni noch frei?“ und „Leider nein.“ Beide Seiten haben Zeit verloren, und das Paar sucht weiter.
Eine einzige gepflegte Zeile ändert das: welche Saison offen ist, wie viele Termine du pro Jahr annimmst und bis wann du üblicherweise ausgebucht bist. Wer trotzdem anfragt, weiß, worauf er sich einlässt — und wer für einen belegten Tag sucht, fragt gar nicht erst.

Ja. Der häufigste Grund, warum Anfragen im Sand verlaufen, ist ein Budgetunterschied, den man in der ersten Minute hätte klären können. Nenne mindestens einen Startpreis für die Ganztagsbegleitung.
Eine bis zwei komplette Reportagen mit je 25–40 Bildern plus eine kleine Auswahl von Höhepunkten. Mehr macht die Seite langsam und die Entscheidung schwerer.
Bilder werden automatisch in mehreren Größen und modernen Formaten ausgeliefert, und Bilder außerhalb des Bildschirms laden erst beim Scrollen. Dein Beitrag: kein Bild mit 8.000 Pixeln Breite hochladen — 2.000 Pixel reichen für jeden Bildschirm.
Wenn Hochzeiten mehr als die Hälfte deiner Aufträge ausmachen, ja. Die Erwartung ist eine völlig andere als bei allgemeiner Auftragsfotografie, und eine Seite, die beides gleichzeitig will, überzeugt in keiner der beiden Richtungen.
Freundlich und schnell absagen, aber mit einem Hinweis: eine kürzere Begleitung, ein Wochentag oder die Empfehlung einer Kollegin. Paare erinnern sich an eine hilfreiche Absage — und empfehlen dich trotzdem weiter.
Antworten geben, Vorschau ansehen, online gehen. Bezahlt wird erst, wenn dir das Ergebnis gefällt.