Sie sucht oder klickt
Entweder „Balayage“ plus Stadt bei Google oder der Link in deiner Instagram-Bio. In beiden Fällen landet sie auf deiner Startseite.
Neukundinnen entscheiden nach zwei Dingen: Was kostet es, und wie sieht das Ergebnis aus? Beides steht bei dir auf der Seite — statt „Preise auf Anfrage“, das die meisten sofort wegklicken lässt.

So läuft es bei fast allen Neukundinnen ab — und an jedem Schritt kann es scheitern.
Entweder „Balayage“ plus Stadt bei Google oder der Link in deiner Instagram-Bio. In beiden Fällen landet sie auf deiner Startseite.
Findet sie keinen, springt sie ab. Findet sie „Balayage ab 140 €, Dauer ca. 3 Std.“, bleibt sie — auch wenn sie den Preis hoch findet.
Ein Tipp auf WhatsApp, ein Satz getippt, fertig. Anrufen ist für viele eine Hürde; ein Kontaktformular mit acht Feldern auch.
Nicht nur „Coloration“, sondern „Ansatzfarbe, ca. 90 Min., ab 65 €“. Dauer ist fast so wichtig wie der Preis — sie plant ihren Tag.
Zwei Bilder nebeneinander, gleicher Winkel, gleiches Licht. Das ist der überzeugendste Inhalt, den ein Salon haben kann.
WhatsApp, Formular oder dein bestehendes Buchungstool als Link. Hauptsache, es geht mit einem Daumen.
Montag geschlossen ist eine Information, keine Peinlichkeit. Fehlt sie, kommen Anrufe, die niemand annimmt.
Ein Foto und zwei Sätze pro Person. Bei Beauty entscheidet Sympathie, und Sympathie braucht ein Gesicht.
Wer mit einer bestimmten Farblinie oder Pflegemarke arbeitet, wird auch danach gesucht. Marken beim Namen nennen kostet nichts.
Wer schon deinen Namen kennt, findet dich sowieso. Interessant sind die anderen — und die tippen die Leistung ein, die sie möchten.
Überall dort passend, wo an einem Menschen gearbeitet wird und der Termin am Anfang steht.
Behandlung plus Ort, oft mit Preis- oder Terminfrage direkt dahinter.
Ein eigener Absatz je Hauptbehandlung wirkt stärker als eine lange Preisliste ohne Erklärung. Zwei Sätze zu Ablauf und Haltbarkeit reichen — genau danach wird nämlich zusätzlich gesucht.
Drei Varianten, die alle funktionieren — je nachdem, wie unterschiedlich deine Arbeiten sind.
| Variante | Wann sinnvoll | Beispiel |
|---|---|---|
| Fester Preis | Standardleistungen mit klarer Dauer | Herrenschnitt 32 € |
| Ab-Preis | Leistungen, die je nach Haarlänge variieren | Balayage ab 140 € |
| Preisspanne | Sehr individuelle Behandlungen | Extensions 350–900 € |
Was du vermeiden solltest: „Preise auf Anfrage“ bei allem. Das liest sich wie „teuer“ und kostet mehr Anfragen, als es schützt.
Ruhiges Layout, große Bilder, Preise lesbar — die Struktur steht, den Inhalt bringst du mit.





Der häufigste Einwand in dieser Branche lautet: „Ich habe doch Instagram.“ Stimmt, und dort gehören deine Arbeiten auch hin. Nur beantwortet ein Feed keine einzige der Fragen, die zwischen Gefallen und Termin stehen: Was kostet das, wie lange dauert es, wo ist das, habt ihr montags offen, nehmt ihr Karte.
Dazu kommt ein Punkt, der erst wehtut, wenn er eintritt: Das Profil gehört dir nicht. Wird es gesperrt oder verschwindet in einer Umstellung des Algorithmus, ist deine Reichweite weg — samt aller Kontaktmöglichkeiten. Die Website ist der Ort, der bleibt, und den Google finden kann.
Am besten funktioniert die Kombination: Im Profil steht der Link, auf der Website steht alles Feste. Dein Feed macht Lust, deine Seite macht den Termin.

Das meiste steht schon in deinem Kassensystem oder an der Wand hinter der Theke.
Für die Einwilligung reicht ein Satz auf Papier mit Datum und Unterschrift, der auch den Widerruf erwähnt. Was sonst noch rechtlich dazugehört, steht im Ratgeber zu Impressum und Datenschutz.
Ja. Du setzt den Link deines Buchungstools als Hauptbutton auf die Seite. Die Website übernimmt die Aufgabe, für die Buchungstools schlecht sind: erklären, zeigen, überzeugen. Gebucht wird dann dort, wo dein Kalender liegt.
Nur mit deren ausdrücklicher Einwilligung, am besten schriftlich und mit dem Hinweis, dass sie widerrufen werden kann. Das gilt auch für Vorher-Nachher-Bilder ohne erkennbares Gesicht, wenn die Person identifizierbar bleibt. Eine kurze Einverständniserklärung auf Papier reicht.
Preise ein- bis zweimal im Jahr, Öffnungszeiten bei Änderungen, Bilder wann immer du gute hast. Alles andere darf stehen bleiben. Der Aufwand liegt bei etwa einer halben Stunde pro Quartal.
Instagram zeigt dein Können, beantwortet aber keine Fragen: Preise, Zeiten, Adresse, Anfahrt. Und du besitzt es nicht — bei einer Sperrung ist deine Reichweite weg. Die Website ist der Ort, der dir gehört und den Google findet.
Du kannst Gutscheine ankündigen und Anfragen dazu entgegennehmen. Ein Bezahlvorgang mit Warenkorb ist bewusst nicht eingebaut — dafür bräuchtest du einen Shop mit allem Drum und Dran. Die meisten Studios verkaufen Gutscheine ohnehin lieber persönlich.
Der Team-Bereich ist eine Liste: Bild, Vorname, eine Zeile zur Spezialisierung. Kommt jemand dazu, ergänzt du einen Eintrag in zwei Minuten. Gerade in dieser Branche lohnt sich das, weil viele Kundinnen zu einer Person gehen und nicht zu einem Salon.
Ersatzlos streichen und stattdessen einen Satz schreiben, was du heute stattdessen empfiehlst. Alte Leistungen stehen zu lassen wirkt aktuell, führt aber zu Anfragen, die du absagen musst — und das kostet mehr Sympathie als eine kurze Liste.
Antworten geben, Vorschau ansehen, online gehen. Bezahlt wird erst, wenn dir das Ergebnis gefällt.