Website für Handwerksbetriebe

Die Website für dein Handwerk

Deine Auftragsbücher sind voll — bis sie es nicht mehr sind. Eine Website ist die Versicherung dagegen: Sie arbeitet weiter, wenn du auf dem Gerüst stehst, und sortiert Anfragen vor, die zu dir passen.

Gewerke einzeln benennenReferenzen zeigenAnruf mit einem Tipp
Beispielseite für Handwerksbetriebe, gestaltet mit Seitenwirkung
Beispielgestaltung — Fotos und Texte ersetzt du durch deine eigenen.
Gewerke
Jede Arbeit einzeln benannt statt „Leistungen rund ums Haus“
Einsatzgebiet
Orte und Radius, in denen du wirklich fährst
Erreichbarkeit
Nummer oben, mit einem Tipp anrufbar
Aufwand
Ein Nachmittag, danach nur noch bei Bedarf
Warum Anfragen ausbleiben

Zwei Handwerkerseiten, ein Unterschied

Beide Betriebe arbeiten gut. Nur einer wird angerufen.

Wird angerufen

  • „Elektroinstallation, Wallbox, Zählerschrank“ — jedes Gewerk beim Namen genannt
  • Fotos von fertigen Arbeiten, auch die unspektakulären
  • Einsatzgebiet steht da: „Dormagen, Neuss, Köln-Süd“
  • Telefonnummer oben, groß, mit einem Tipp anrufbar
  • Ein Satz zur Erreichbarkeit: wann du rangehst und wann du zurückrufst

Bleibt still

  • „Wir bieten Leistungen rund ums Haus“ — niemand sucht nach diesem Satz
  • Keine Bilder oder nur Symbolfotos aus dem Internet
  • Kein Ort auf der ganzen Seite, also auch nicht in der lokalen Suche
  • Kontakt nur über ein Formular, das niemand liest
  • Seite von 2014, auf dem Handy dreimal zoomen
Der Kern der Seite

Was einen Handwerksauftritt tragfähig macht

Nicht Design entscheidet, sondern ob eine Bauherrin nach 30 Sekunden weiß, ob du der Richtige bist.

Jedes Gewerk einzeln

„Bad sanieren“, „Heizung tauschen“, „Zählerschrank erneuern“ — Menschen suchen nach der konkreten Arbeit, nicht nach deinem Berufsstand.

Referenzen, auch kleine

Vorher-Nachher wirkt am stärksten. Ein sauber verlegter Fliesenspiegel überzeugt mehr als jeder Werbetext über Qualität.

Einsatzgebiet klar benennen

Nenne Orte, in denen du wirklich arbeitest. Das spart dir Anfragen aus 90 km Entfernung und bringt dich in die regionale Suche.

Erreichbarkeit ehrlich regeln

„Mo–Fr ab 7 Uhr, Rückruf am selben Tag“ ist besser als eine Hotline, die nie rangeht. Ehrlichkeit erspart enttäuschte Anrufer.

Qualifikation zeigen

Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft, Herstellerzertifikate, Versicherungsnachweis — was du hast, gehört sichtbar auf die Seite.

Notdienst getrennt ausweisen

Wer nachts sucht, sucht anders. Ein eigener, deutlich hervorgehobener Block mit Nummer und Zeitfenster ist Gold wert.

Suchverhalten

Gesucht wird die Arbeit, nicht der Beruf

Wer ein Problem hat, beschreibt das Problem. Deine Seite gewinnt genau dann, wenn diese Beschreibung darauf vorkommt.

Für diese Betriebe gedacht

Der Aufbau trägt jedes bauausführende Gewerk — vom Ein-Mann-Betrieb bis zur Kolonne mit zwei Fahrzeugen.

  • Elektrobetrieb
  • Sanitär & Heizung
  • Malerbetrieb
  • Tischlerei
  • Dachdeckerei
  • Fliesenleger
  • Garten- & Landschaftsbau
  • Metallbau
  • Zimmerei
  • Trockenbau

So wird getippt

Meist Arbeit plus Ort, häufig zusammen mit einer Frage nach Kosten oder Terminen.

  • bad sanieren kosten
  • heizung erneuern + Ort
  • handwerker in der nähe
  • dachrinne reparieren
  • fliesenleger gesucht
  • trockenbau angebot
  • notdienst wochenende
  • kleine reparaturen handwerker
  • kostenvoranschlag anfordern

Zwei bis vier Sätze pro Gewerk reichen. Wichtig ist, dass jede Arbeit einen eigenen Absatz mit eigener Überschrift bekommt — ein Aufzählungspunkt ohne Text wird selten gefunden.

Realistischer Zeitplan

Von der Idee zur fertigen Seite an einem Nachmittag

Kein Agenturtermin, kein Freigabeprozess über drei Wochen.

SCHRITT 01

Angaben sammeln (30 Minuten)

Firmenname, Gewerke, Orte, Telefonnummer, Adresse fürs Impressum. Und such dir sechs bis zehn Fotos von abgeschlossenen Arbeiten heraus.

SCHRITT 02

Seite zusammenstellen (60 Minuten)

Du beantwortest Fragen im Klartext, die Bereiche setzen sich passend zusammen. Die Vorschau zeigt bei jedem Schritt sofort das Ergebnis.

SCHRITT 03

Online gehen (5 Minuten)

Prüfen, kaufen, fertig. Die Seite ist sofort erreichbar; eine eigene Internetadresse kannst du später verbinden.

Bildmaterial

Referenzfotos entstehen auf der Baustelle, nicht im Studio

Der größte Hinderungsgrund für eine Handwerkerseite ist selten das Geld, sondern der Satz „Ich habe keine Bilder“. Dabei entsteht jedes brauchbare Referenzfoto ohnehin nebenbei — es wird nur nicht gemacht, weil niemand daran denkt, bevor die Arbeit anfängt.

Nimm dir vor jedem Auftrag zehn Sekunden für ein Bild des Ausgangszustands. Am Ende stellst du dich an dieselbe Stelle und drückst noch einmal ab. Nach drei Aufträgen hast du sechs Bilder, und die sind mehr wert als jede gekaufte Aufnahme aus einer Bilddatenbank.

  • Immer im Querformat, sonst passen die Bilder später nicht zusammen
  • Tageslicht statt Baustrahler, sonst wird alles gelb
  • Werkzeug und Kabel wegräumen — das dauert eine Minute und wirkt Wunder
  • Kundennamen, Klingelschilder und Autokennzeichen nicht mitfotografieren
Vorher-Nachher-Vergleich einer Sanierung auf einer Handwerker-Website
Zwei Bilder vom selben Standpunkt sagen mehr als jede Qualitätsaussage.
Gestaltungsbeispiele

So kann dein Handwerksauftritt aussehen

Der Aufbau ist echt. Fotos und Texte kommen von dir — deine Arbeit, dein Betrieb.

Was nach dem Klick passiert

Der Weg von der Suche bis zum unterschriebenen Angebot

Jede Stufe hat eine eigene Abbruchstelle. Wer weiß, welche das sind, verliert unterwegs weniger Leute.

  1. Tag 0 · Abends auf dem Sofa

    Der Suchtreffer

    Jemand sucht „Bad sanieren“ plus Ort und öffnet drei Seiten in Reitern. Entschieden wird hier noch nichts — aussortiert dagegen alles, was auf dem Handy unlesbar ist oder keinen Ort nennt.

  2. Minute 1 · Auf deiner Seite

    Die Prüfung

    Gesucht wird, ob genau diese Arbeit dabeisteht, ob Bilder echt aussehen und ob du überhaupt hierher fährst. Fehlt eines der drei, ist der Reiter zu.

  3. Minute 3 · Die Anfrage

    Kontakt

    Tagsüber wird angerufen, abends geschrieben. Deshalb braucht es beides: eine antippbare Nummer und ein kurzes Formular mit den vier Angaben, die du für eine erste Einschätzung brauchst.

  4. Tag 1–3 · Deine Antwort

    Rückmeldung

    Die Zeit bis zur Antwort entscheidet häufiger über den Auftrag als der Preis. Wenn du erst in zwei Wochen zum Aufmaß kommst, schreib genau das — eine ehrliche Wartezeit verliert weniger Kunden als Schweigen.

  5. Woche 1–2 · Vor Ort

    Termin und Angebot

    Jetzt zählt nur noch Handwerk. Die Website hat ihre Arbeit getan: Sie hat aus einer anonymen Suche einen Termin in deinem Kalender gemacht.

Fragen aus dem Handwerk

Was Betriebsinhaber wissen wollen

Ich habe keine guten Fotos. Was tun?

Mach sie mit dem Handy — moderne Handykameras reichen völlig. Wichtiger als Technik ist Tageslicht und ein aufgeräumter Hintergrund. Fotografiere fertige Arbeiten frontal, in einem ähnlichen Abstand, und mach vor jedem Auftrag ein Vorher-Bild. Nach drei Aufträgen hast du genug Material.

Lohnt sich das, wenn ich ohnehin ausgelastet bin?

Gerade dann. Eine Website mit klaren Leistungen und Preisrahmen filtert Anfragen vor: Du bekommst weniger Anrufe, die nicht passen, und mehr, die passen. Und wenn ein Großkunde wegbricht, hast du bereits einen Kanal, statt bei null anzufangen.

Kann ich Preise nennen, ohne mich festzulegen?

Ja, und du solltest es. „Kleinreparaturen ab 89 € Anfahrt inklusive“ oder „Badsanierung typischerweise 12.000–25.000 €“ nennt eine Größenordnung, ohne ein Angebot zu sein. Das sortiert die aus, für die es sowieso nie gepasst hätte.

Wie schnell erscheine ich bei Google?

Die Seite ist sofort online, indexiert wird sie meist innerhalb weniger Tage bis Wochen. Für die lokale Suche ist zusätzlich dein Google-Unternehmensprofil entscheidend — das wirkt oft schneller als die Website selbst. Beides zusammen ist der Hebel.

Was ist mit Ausschreibungen und Formularen?

Anfragen kommen über dein Kontaktformular in dein E-Mail-Postfach und zusätzlich in den Kundenbereich, wo du sie als gelesen markieren und exportieren kannst. Für förmliche Ausschreibungen bleibt es beim üblichen Weg — die Website ist der Erstkontakt.

Brauche ich eine Seite, wenn ich vor allem für Hausverwaltungen arbeite?

Ja, aber mit anderer Betonung. Gewerbliche Auftraggeber prüfen vor der ersten Zusammenarbeit, ob es den Betrieb wirklich gibt: Rechtsform, Anschrift, Versicherung, Ansprechpartner, Reaktionszeiten. Genau diese Angaben gehören dann nach oben, nicht die Vorher-Nachher-Bilder.

Kann ich Mitarbeitende suchen über die Seite?

Ein Bereich für offene Stellen lässt sich einrichten, und für kleine Betriebe ist er oft der meistgeklickte Teil der Seite. Nenne dort Arbeitszeiten, Fahrzeug, Fortbildung und Bezahlung im Rahmen — Bewerbungen kommen auf dieselbe Weise herein wie Kundenanfragen.

Deine Handwerk-Seite in einem Nachmittag

Antworten geben, Vorschau ansehen, online gehen. Bezahlt wird erst, wenn dir das Ergebnis gefällt.