Jedes Gewerk einzeln
„Bad sanieren“, „Heizung tauschen“, „Zählerschrank erneuern“ — Menschen suchen nach der konkreten Arbeit, nicht nach deinem Berufsstand.
Deine Auftragsbücher sind voll — bis sie es nicht mehr sind. Eine Website ist die Versicherung dagegen: Sie arbeitet weiter, wenn du auf dem Gerüst stehst, und sortiert Anfragen vor, die zu dir passen.

Beide Betriebe arbeiten gut. Nur einer wird angerufen.
Nicht Design entscheidet, sondern ob eine Bauherrin nach 30 Sekunden weiß, ob du der Richtige bist.
„Bad sanieren“, „Heizung tauschen“, „Zählerschrank erneuern“ — Menschen suchen nach der konkreten Arbeit, nicht nach deinem Berufsstand.
Vorher-Nachher wirkt am stärksten. Ein sauber verlegter Fliesenspiegel überzeugt mehr als jeder Werbetext über Qualität.
Nenne Orte, in denen du wirklich arbeitest. Das spart dir Anfragen aus 90 km Entfernung und bringt dich in die regionale Suche.
„Mo–Fr ab 7 Uhr, Rückruf am selben Tag“ ist besser als eine Hotline, die nie rangeht. Ehrlichkeit erspart enttäuschte Anrufer.
Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft, Herstellerzertifikate, Versicherungsnachweis — was du hast, gehört sichtbar auf die Seite.
Wer nachts sucht, sucht anders. Ein eigener, deutlich hervorgehobener Block mit Nummer und Zeitfenster ist Gold wert.
Wer ein Problem hat, beschreibt das Problem. Deine Seite gewinnt genau dann, wenn diese Beschreibung darauf vorkommt.
Der Aufbau trägt jedes bauausführende Gewerk — vom Ein-Mann-Betrieb bis zur Kolonne mit zwei Fahrzeugen.
Meist Arbeit plus Ort, häufig zusammen mit einer Frage nach Kosten oder Terminen.
Zwei bis vier Sätze pro Gewerk reichen. Wichtig ist, dass jede Arbeit einen eigenen Absatz mit eigener Überschrift bekommt — ein Aufzählungspunkt ohne Text wird selten gefunden.
Kein Agenturtermin, kein Freigabeprozess über drei Wochen.
Firmenname, Gewerke, Orte, Telefonnummer, Adresse fürs Impressum. Und such dir sechs bis zehn Fotos von abgeschlossenen Arbeiten heraus.
Du beantwortest Fragen im Klartext, die Bereiche setzen sich passend zusammen. Die Vorschau zeigt bei jedem Schritt sofort das Ergebnis.
Prüfen, kaufen, fertig. Die Seite ist sofort erreichbar; eine eigene Internetadresse kannst du später verbinden.
Der größte Hinderungsgrund für eine Handwerkerseite ist selten das Geld, sondern der Satz „Ich habe keine Bilder“. Dabei entsteht jedes brauchbare Referenzfoto ohnehin nebenbei — es wird nur nicht gemacht, weil niemand daran denkt, bevor die Arbeit anfängt.
Nimm dir vor jedem Auftrag zehn Sekunden für ein Bild des Ausgangszustands. Am Ende stellst du dich an dieselbe Stelle und drückst noch einmal ab. Nach drei Aufträgen hast du sechs Bilder, und die sind mehr wert als jede gekaufte Aufnahme aus einer Bilddatenbank.

Der Aufbau ist echt. Fotos und Texte kommen von dir — deine Arbeit, dein Betrieb.





Jede Stufe hat eine eigene Abbruchstelle. Wer weiß, welche das sind, verliert unterwegs weniger Leute.
Jemand sucht „Bad sanieren“ plus Ort und öffnet drei Seiten in Reitern. Entschieden wird hier noch nichts — aussortiert dagegen alles, was auf dem Handy unlesbar ist oder keinen Ort nennt.
Gesucht wird, ob genau diese Arbeit dabeisteht, ob Bilder echt aussehen und ob du überhaupt hierher fährst. Fehlt eines der drei, ist der Reiter zu.
Tagsüber wird angerufen, abends geschrieben. Deshalb braucht es beides: eine antippbare Nummer und ein kurzes Formular mit den vier Angaben, die du für eine erste Einschätzung brauchst.
Die Zeit bis zur Antwort entscheidet häufiger über den Auftrag als der Preis. Wenn du erst in zwei Wochen zum Aufmaß kommst, schreib genau das — eine ehrliche Wartezeit verliert weniger Kunden als Schweigen.
Jetzt zählt nur noch Handwerk. Die Website hat ihre Arbeit getan: Sie hat aus einer anonymen Suche einen Termin in deinem Kalender gemacht.
Mach sie mit dem Handy — moderne Handykameras reichen völlig. Wichtiger als Technik ist Tageslicht und ein aufgeräumter Hintergrund. Fotografiere fertige Arbeiten frontal, in einem ähnlichen Abstand, und mach vor jedem Auftrag ein Vorher-Bild. Nach drei Aufträgen hast du genug Material.
Gerade dann. Eine Website mit klaren Leistungen und Preisrahmen filtert Anfragen vor: Du bekommst weniger Anrufe, die nicht passen, und mehr, die passen. Und wenn ein Großkunde wegbricht, hast du bereits einen Kanal, statt bei null anzufangen.
Ja, und du solltest es. „Kleinreparaturen ab 89 € Anfahrt inklusive“ oder „Badsanierung typischerweise 12.000–25.000 €“ nennt eine Größenordnung, ohne ein Angebot zu sein. Das sortiert die aus, für die es sowieso nie gepasst hätte.
Die Seite ist sofort online, indexiert wird sie meist innerhalb weniger Tage bis Wochen. Für die lokale Suche ist zusätzlich dein Google-Unternehmensprofil entscheidend — das wirkt oft schneller als die Website selbst. Beides zusammen ist der Hebel.
Anfragen kommen über dein Kontaktformular in dein E-Mail-Postfach und zusätzlich in den Kundenbereich, wo du sie als gelesen markieren und exportieren kannst. Für förmliche Ausschreibungen bleibt es beim üblichen Weg — die Website ist der Erstkontakt.
Ja, aber mit anderer Betonung. Gewerbliche Auftraggeber prüfen vor der ersten Zusammenarbeit, ob es den Betrieb wirklich gibt: Rechtsform, Anschrift, Versicherung, Ansprechpartner, Reaktionszeiten. Genau diese Angaben gehören dann nach oben, nicht die Vorher-Nachher-Bilder.
Ein Bereich für offene Stellen lässt sich einrichten, und für kleine Betriebe ist er oft der meistgeklickte Teil der Seite. Nenne dort Arbeitszeiten, Fahrzeug, Fortbildung und Bezahlung im Rahmen — Bewerbungen kommen auf dieselbe Weise herein wie Kundenanfragen.
Antworten geben, Vorschau ansehen, online gehen. Bezahlt wird erst, wenn dir das Ergebnis gefällt.