Website für Elektrobetriebe

Die Website für deinen Elektrobetrieb

Wallbox, Zählerschrank, PV-Anschluss, Notdienst: Nach diesen Begriffen wird gesucht — nicht nach „Elektroinstallation“. Wer sie einzeln benennt, bekommt Anfragen, die schon zur Hälfte qualifiziert sind.

Gewerke einzelnNotdienst sichtbarEinsatzradius klar
Beispielseite für Elektrobetriebe, gestaltet mit Seitenwirkung
Beispielgestaltung — Fotos und Texte ersetzt du durch deine eigenen.
Leistungen
6 bis 10 Arbeiten einzeln, mit je 2–4 Sätzen
Notdienst
Zeitfenster und Anfahrtspauschale sofort sichtbar
Nachweise
Installateurverzeichnis, Konzession, Prüfprotokolle
Radius
Kilometerangabe statt Regionsname

Warum „Elektroinstallation“ als Überschrift zu wenig ist

Menschen suchen nach ihrem Problem, nicht nach deinem Gewerk. Wer eine Ladestation braucht, tippt „Wallbox installieren lassen“ plus Ort. Wer einen alten Sicherungskasten hat, tippt „Zählerschrank erneuern Kosten“. Auf einer Seite, die nur „Wir bieten Elektroinstallation aller Art“ sagt, kommt keine dieser Suchen an.

Die Lösung ist unspektakulär: Schreib die Arbeiten hin, die du tatsächlich machst, jede mit zwei bis vier Sätzen. Was gemacht wird, wie lange es üblicherweise dauert, was es grob kostet, und was du dafür brauchst. Sechs bis zehn solcher Blöcke decken das ab, wonach in deiner Region gesucht wird.

  • Wallbox und Ladeinfrastruktur — Anmeldung beim Netzbetreiber, Leitungsweg, Fördermittel
  • Zählerschrank und Hausanschluss — was der Austausch bedeutet, wie lange der Strom weg ist
  • Photovoltaik-Anschluss — Wechselrichter, Zählertausch, Inbetriebnahme
  • E-Check und Prüfungen — für Vermieter, Betriebe und Versicherungen
  • Smart Home und Beleuchtung — Nachrüstung im Bestand, nicht nur im Neubau
  • Notdienst — Zeitfenster, Anfahrtspauschale, wann sich der Anruf lohnt
Besonderheiten im Elektrohandwerk

Was auf deiner Seite anders sein muss als beim Maler

Notdienst braucht eigene Sichtbarkeit

Wer nachts sucht, scrollt nicht. Nummer, Zeitfenster und Anfahrtspauschale gehören sofort ins Bild.

Zulassungen zeigen

Eintrag im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers, Konzessionen, Prüfnachweise: Genau das prüfen Auftraggeber, bevor sie anrufen.

Fördermittel ansprechen

Bei Wallbox und PV entscheidet oft die Förderfrage. Wer sie beantwortet, ist der Betrieb, bei dem angerufen wird.

Radius statt Region

„Bis 30 km um Dormagen“ ist konkreter als „Rheinland“ und spart beiden Seiten Zeit.

Suchverhalten

Neun Suchen, hinter denen ein Auftrag steckt

Alle haben etwas gemeinsam: Wer so sucht, hat sein Problem schon benannt und will nur noch wissen, wer es löst.

Diese Arbeiten deckt die Seite ab

Jede davon verdient einen eigenen Absatz mit eigener Überschrift — als Aufzählungspunkt bleibt sie unsichtbar.

  • Elektroinstallation
  • Wallbox-Montage
  • Photovoltaik-Anschluss
  • Zählerschrank
  • E-Check
  • Smart Home
  • Notdienst
  • Netzwerktechnik
  • Blitzschutz

So wird getippt

Meist mit Kostenfrage oder Ortsangabe, im Notfall dagegen sehr kurz.

  • wallbox installieren lassen
  • zählerschrank erneuern kosten
  • e-check vermieter
  • elektriker notdienst heute
  • photovoltaik anschließen lassen
  • steckdosen nachrüsten altbau
  • sicherung fliegt raus
  • smart home nachrüsten
  • elektriker + Ort

Der Unterschied zwischen Notfall- und Planungssuchen sollte sich auch im Aufbau zeigen: Notdienst gehört nach ganz oben, Wallbox und PV dürfen weiter unten ausführlich erklärt werden.

Beispiel Wallbox

Einen Ablauf erklären schlägt jede Leistungsliste

Wer wissen will, was auf ihn zukommt, liest keine Aufzählung. Er liest den Ablauf — und ruft danach an, weil er sich auskennt.

  1. Vorab

    Anfrage und Vorabklärung

    Wie weit ist der Zählerschrank vom Stellplatz entfernt, wie viel Platz ist in der Verteilung, gibt es schon eine Photovoltaikanlage? Drei Fragen im Formular ersparen den ersten Telefontermin komplett.

  2. Formalitäten

    Anmeldung beim Netzbetreiber

    Ladeeinrichtungen sind anmeldepflichtig, ab 12 kVA zustimmungspflichtig. Dass du das übernimmst, ist für Laien keine Selbstverständlichkeit — also gehört es hin.

  3. Vor Ort

    Installation

    Leitungsweg, Absicherung, Fehlerstromschutz, Montage. Nenne die übliche Dauer in Stunden statt in Tagen; das ist die Zahl, um die es beim Termin wirklich geht.

  4. Zum Schluss

    Inbetriebnahme und Übergabe

    Funktionsprüfung, Messprotokoll, kurze Einweisung ins Laden. Ein Satz zum Protokoll wirkt bei Versicherung und späterem Hausverkauf mehr, als man vermutet.

Der Sonderfall

Notdienst ist keine Leistung, sondern eine eigene Seitenhälfte

Eine Notfallsuche funktioniert anders als jede andere Suche: Sie dauert Sekunden, findet auf einem Handy mit 20 % Akku statt und endet beim ersten Betrieb, der eine Nummer und ein Zeitfenster zeigt. Alles, was Scrollen erfordert, verliert diese Suche.

Gleichzeitig ist Notdienst der Bereich, der Betriebe zermürbt, wenn er nicht eingegrenzt ist. Beides lässt sich auf derselben Seite lösen: sichtbar sein und trotzdem klare Grenzen setzen.

  • Nummer im obersten Bildschirmbereich, als Telefonlink antippbar
  • Zeitfenster nennen: „Mo–So 6 bis 22 Uhr“ ist besser als „rund um die Uhr“, wenn Letzteres nicht stimmt
  • Anfahrtspauschale und Stundensatz für Notfälle offen ausweisen
  • In zwei Zeilen erklären, was ein Notfall ist — und was bis Montag Zeit hat
Monteur bei der Arbeit auf einer Baustelle als Referenzbild im Elektrohandwerk
Wer nachts sucht, liest eine Zeile und wählt — oder klickt weiter.
Was sich dadurch ändert

Der Unterschied zwischen zehn Anfragen und zehn passenden Anfragen

Ein Betrieb, der nur „Elektroinstallation und Service“ schreibt, bekommt Anfragen aller Art: Lampe anschließen, Klingel reparieren, jemand sucht einen Ausbildungsplatz. Jede davon kostet ein Telefonat, die meisten führen zu nichts.

Steht dagegen auf der Seite, dass du Wallboxen setzt, Zählerschränke tauschst und PV-Anlagen anschließt — mit Preisspanne und Ablauf — melden sich Leute, die genau das brauchen. Die Zahl der Anfragen sinkt oft sogar; der Anteil, aus dem ein Auftrag wird, steigt deutlich.

Das ist kein Marketingtrick, sondern schlichte Vorauswahl: Du beantwortest die Fragen, bevor sie gestellt werden, und wer danach noch anruft, hat sich bereits entschieden.

Gewerke einzeln
6–10 Blöcke
Je Block
2–4 Sätze
Aufwand einmalig
1 Abend
Fragen aus Elektrobetrieben

Häufige Fragen

Soll ich Preise für Wallbox-Installationen nennen?

Eine Spanne ja, einen Festpreis nein. „Typischerweise 1.200–2.400 € je nach Leitungsweg“ gibt Orientierung und sagt gleichzeitig, wovon es abhängt. Danach ist jedes Gespräch einfacher.

Wie stelle ich den Notdienst dar, ohne ständig gestört zu werden?

Mit klaren Grenzen: Zeitfenster nennen, Anfahrtspauschale nennen und schreiben, was ein Notfall ist und was am nächsten Werktag geht. Das reduziert unpassende Anrufe deutlich.

Brauche ich für jedes Gewerk eine eigene Unterseite?

Für den Anfang nicht — sechs bis zehn ausführliche Blöcke auf einer Seite decken die meisten Suchen ab. Wenn du gezielt für einen Begriff plus Ort ranken willst, kommst du langfristig um eigene Seiten nicht herum. Das ist im Ratgeber Onepager oder Mehrseiter offen beschrieben.

Wie zeige ich Arbeiten, die man hinterher nicht sieht?

Mit dem Zwischenstand: die offene Verteilung vor dem Umbau, dieselbe Verteilung sauber verdrahtet danach. Genau diese Bilder überzeugen im Elektrohandwerk am stärksten, weil sie eine Qualität zeigen, die sonst hinter einer Klappe verschwindet.

Lohnt sich die Seite, wenn ich fast nur für zwei Bauträger arbeite?

Dann ist sie weniger Werbung als Absicherung. Fällt einer der beiden weg, brauchst du innerhalb weniger Wochen Privatkundschaft — und die findet dich nur, wenn es die Seite schon gibt. Aufgebaut wird Sichtbarkeit nicht in der Woche, in der man sie braucht.

Deine Elektro-Seite in einem Nachmittag

Antworten geben, Vorschau ansehen, online gehen. Bezahlt wird erst, wenn dir das Ergebnis gefällt.